Ausstellung in Aalen: „Bertha von Suttner – Ein Leben für den Frieden“, Freitag, 06.10. bis Sonntag, 19.11.2017, Umwelthaus

Ausstellung: „Bertha von Suttner – Ein Leben für den Frieden“, Freitag, 06.10. bis Sonntag, 19.11.2017, Globale Pazifistin, „erfand“ den Friedens-Nobelpreis, Vordenkerin der Vereinten Nationen, wirkte in Österreich, den USA und Georgien. Geöffnet: Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–12 Uhr Uhr. Information zu Führungen: act 07361-9751045, Führung 2€/TN. Feierliche Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 06.10.2017, 18 Uhr, mit Beiträgen des regionalen Friedensbündnisses, Eintritt frei. info@act4transformation.net

Foto: B.v.S. beim Weltfriedenskongress 1907

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Gegen den Werbestand der Bundeswehr auf der Ausbildungs- und Studienmesse in Aalen, Samstag, 18. Februar 2017. Wir informieren von 10 bis 12 Uhr am Berufsschulzentrum, Steinbeisstraße!

Viele Soldaten kommen aus dem Auslandseinsatz verletzt, traumatisiert oder tot zurück. Eine Umfrage hat ergeben: Über 80% der Soldaten würden ihren Beruf niemandem empfehlen, schon gar nicht den eigenen Kindern!
Auch wir sagen: Die Bundeswehr als Arbeitgeber ist nicht zu empfehlen, und zwar wegen den unregelmäßigen Arbeitszeiten, wegen dem Befehls-Prinzip und weil die Kernkompetenz der Bundeswehr das Töten von Menschen ist.
Unsere Kinder, Schüler und Jugendlichen sollen nicht für sinnlose Kriege in Mali, Syrien und Afghanistan angeworben werden.
Bundeswehreinsätze sind keine Lösung, sondern führen zu noch mehr Problemen. Es gibt intelligentere Mittel, die internationalen Konflikte zu erkennen und zu lösen. Das gilt auch für die Konflikte mit den Islamisten und mit Russland.
Wir fordern: Die 35 Milliarden Euro/Jahr, die bisher in die Bundeswehr investiert werden, sollen ab sofort in bessere Bildung, besseren Nahverkehr, bessere Renten investiert werden. Und vor allem in Projekte der Völkerverständigung und der zivilen Konfliktlösung.
Wir fordern: Ausbildungsmesse Aalen ohne Bundeswehrwerbung!

Aalener Frauenmagazin „leben lieben lachen“ macht Militär-Werbung

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LEBEN – LIEBEN – LACHEN Frauenmagazin für die Ostalb. Auflage: 10.000 Stück. Erscheinung: Oktober 2016.

In dieser Titelstory wird die unvorstellbare Grausamkeit des Krieges verschwiegen. Die Sinnlosigkeit der Auslandseinsätze wird verschwiegen. Die Geldverschwendung der Bundeswehr wird verschwiegen.

Wir dokumentieren und veröffentlichen die Titelseite dieser leben-lieben-lachen-Ausgabe, um im Rahmen der Presse- und Meinungsfreiheit auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Diese Titelstory ist Werbung für eine gewaltbereite Organisation, Werbung für das Militär, Werbung für den Krieg.

Herausgeber: Medienwerkstatt Ostalb GmbH & Co.KG, Schleifmühlenstraße 6, 73430 Aalen, Telefon 07361-4904520, mail info@medienwerkstatt-ostalb.de. Projektentwicklung, Projektleitung: Josef Saum. Projektmanagement, Medienberatung: Tanja Hanitzsch. Medienberatung, PR-Redaktion: Susanne Rötter. Redaktion: Anja Robisch, Nadja Kienle, Heidy Hetper, Volkmar Kah (V.i.S.d.P.). Design: Juana Röder. Druck: Aumüller Druck GmbH & Co.KG, Weidener Straße 2, 93057 Regensburg. Bilder: copyright andreas Wegelin (Cover, Seite 5, 8, 15…). Titelstory über Jana Hummel, Aalen.

Wir rufen dazu auf, nicht bei der Firma „Medienwerkstatt Ostalb“ zu arbeiten, nichts an diese Firma zu liefern und nichts von dieser Firma zu kaufen.

Krieg in Syrien mit Waffen von Airbus DS aus Oberkochen

Die Recce-Tornados, die derzeit im Bundeswehr-Einsatz in Syrien sind (stationiert in Incirlik/Türkei), haben im Aufklärungsbehälter unter dem Rumpf militärische Optik von Airbus DS aus Oberkochen. Diese Optik dient der Zielerfassung. Es ist die Vorbereitung zur gezielten Tötung von Menschen. Link/Quelle

 

Der Sensenmannes freut sich sehr über die Rüstungsfirmen RUD (Unterkochen), Airbus (Oberkochen) und Mil-Kabel (AA-Nesslau)

20160801 vor RUD-c2016-08-01zeiss sense tafelHier die Rede des Sensenmannes am 1.8.2016 vor der Firma Airbus Defence  and Space in Oberkochen. Zugehört haben etwa 35 Friedensradler, die Presse und eine Duzend Mitarbeiter der umliegenden Firmen.

Liebe Friedensradler/innen, dies hier ist eine SEHR GUTE Firma! Ich, der Tod, freue mich jeden Tag über die Firma Airbus Defence & Space.
Ich freue mich, dass hier in Oberkochen Waffenteile hergestellt werden, und zwar optische Geräte für Rad- und Kettenpanzer, für U-Boote und Kriegsschiffe, für Militärhubschrauber und Drohnen.
Denn zu allen großen Waffen gehören optische Geräte. Und die bestellt man gerne bei Airbus DS in Oberkochen.
Ich freue mich, dass die Optik aus Oberkochen auf der ganzen Welt beim Töten hilft: in Afrika, Asien, in den arabischen Ländern und in Amerika.
Ich freue mich auch, darüber, dass hier in der Region fast niemand Fragen stellt.
Fast niemand schaut genauer hin, was bei Airbus DS produziert wird.
Fast niemand denkt an die Opfer – an die Zivilisten, Frauen und Kinder, die durch Waffen von der Ostalb sterben.
Das ist einfach wunderbar – dieses Wegschauen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – das erleichtert mir, dem Tod, sehr das Geschäft.
Ich freue mich außerdem, dass die Angestellten der Firma Airbus DS gut verdienen. Das hilft den Angestellten beim Wegschauen und Mundhalten.
Danken möchte ich auch der Kirche! Denn die beiden großen Kirchen haben Angst: Angst vor Unruhe. Angst, dass Rüstungsarbeiter aus der Kirche austreten, Angst dass die Kirchensteuern weniger werden. Deshalb schweigen die Kirchen. Das freut mich sehr.
Und nicht zu vergessen: Auch der Firma Zeiss möchte ich danken. Die Firma Zeiss duldet mitten auf ihrem weitläufigen Firmengelände das EINE große Gebäude, das der Firma Airbus DS gehört. Die Firma Zeiss teilt bereitwillig die Mensa, die Haustechnik und anderes mit der Rüstungsfirma Airbus DS. Deshalb ist die Firma Zeiss mit verantwortlich für die hier hergestellte militärische Optik.
Nur EINE Sache ärgert mich: der „Rüstungs- und Militäratlas Ostalb“. Da wird genau hingeschaut, in welcher Fabrik welche Waffen hergestellt werden; wohin die Waffen geliefert werden; und in welchen Kriegen diese Waffen zum Einsatz kommen. Also: Bitte schaut den „Rüstungs- und Militäratlas Ostalb“ nicht an!
Erwähnen möchte ich – bei dieser Gelegenheit noch, dass es in der Nähe von Aalen zwei weitere Waffenfabriken gibt:
Erstens die Firma RUD in Unterkochen. Die zeige ich Euch nachher. Eine wundervolle Firma. Die stellt spezielle, militärische Ketten her.
Zweitens die Firma Mil-ka, das bedeutet „Militärische Kabel“.  Die Firma Mil-Kabel-Systems ist im Ortsteil Unterrombach. Diese Firma bekommt auch bald Besuch von der Friedensbewegung. aber nicht heute. Heute langt die Zeit nicht.
Zum Schluss die Zusammenfassung: Ich, der Tod, freue mich sehr über die Waffenfabriken im Ostalbkreis, besonders über Airbus Defence & Space in Oberkochen!
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Rede des Sensenmannes am 1.8.2016 vor der Firma RUD in Unterkochen

Liebe Friedensradler, auch dies hier ist eine GUTE Firma! Ich, der Tod, freue mich sehr über diese Firma.
Denn RUD macht neben vielen anderen Ketten – auch militärische Ketten!
Denn für die Kriege auf der ganzen Welt  braucht man viele Ketten.
–um Kriegsgerät auf dem Transport befestigen
–um Container, gefüllt mit militärischem Gerät, hoch zu heben
–um Lasten unten an einen Helikopter zu hängen.
Zum Kriegführen braucht man sehr viele Ketten!
Und da nimmt man nicht die normalen Ketten. Sondern das müssen speziell militärische Ketten sein – geprüft nach dem „amerikanischen Militärstandard“
Außerdem macht RUD gezielt Werbung für militärische Ketten.
Die Firma RUD hatte auf der Waffenmesse IDEX in Abu Dhabi 2011 einen eigenen Stand.
Es gibt einen einen Firmenkatalog „RUD – Military Technology“
Und RUD hat extra zwei Werbefilme gedreht: Werbefilme für militärische Ketten.
Besonders freue ich mich, dass auch in Bezug auf die Firma RUD niemand unbequeme FRAGEN stellt. Niemand schaut genauer hin.
Niemand denkt an die Opfer des Krieges. „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.“ Das erleichtern mir, dem Tod, auch bei dieser Firma das Geschäft.
Die Eigentümer der Firma RUD, die Familie Rieger, kann in Ruhe leben. Das ist prima!
Besonders nett finde ich – eine Ironie des Schicksals – dass die Adresse der Firma RUD „Friedensinsel“ lautet. Der Name der Straße hier heißt „Friedensinsel.“
Zum Schluss die Zusammenfassung: Die militärischen Ketten der Firma RUD werden in vielen Kriegen  eingesetzt. Deshalb ist die Firma RUD mit verantwortlich dafür, dass in diesen Kriegen Zivilisten, Frauen und Kinder sterben.
Ich, der Tod, freue mich sehr über die Firma RUD.

Einladung zur Friedensradtour 30.7.-6.8.2016 – mit bunten Fahnen, Aktionen und Strassentheater.

 Hier der Plan für 1.8.2016 im Ostalbkreis

=> Am Montag, 1.8.2016, fahren 30-40 Friedensradfahrer durch den Ostalbkreis. Ein Sensenmann wird vor Airbus Defence&Space (Oberkochen) und vor RUD (Unterkochen) eine Rede halten. Vor dem Bahnhof in Aalen gibt es ein Theaterstück mit „Soldaten“, „Leichen“ und Plastikwaffen. An unseren Fahrrädern haben wir viele Friedensfahnen. Jede/r ist eingeladen, ein Stück mitzuradeln!

=> Unsere Forderung: Konflikte soll man ohne Militär und Krieg lösen!!! Vernünftiger, nachhaltiger und preiswerter sind Verhandlungen, vertrauenstiftende Maßnahmen und andere gewaltfreie Methoden. Auch im Umgang mit militanten Islamisten. Auch im Umgang mit Russland.

1. SWR-Bericht von unsere Friedensradtour 2015
2. Informationen zu RUD
3. Informationen zu Airbus DS
4. Informationen zur Firma Milka in Unterrombach
5. Informationen zur gesamten Tour: 7 Tage von Ingolstadt nach Ramstein

ZEITPLAN – Man kann leider schwer sagen, wie schnell die Fahrradgruppe sein wird, und wann sie in Oberkochen ankommen wird. Montag, 1.8.2016:

=> Circa 12 Uhr: Die Radfahrgruppe kommt in Oberkochen an. Zuerst stehen wir kurz (15 min) beim Kreisel vor dem Haupttor der Firma Airbus DS, Carl-Zeiss-Straße/ Leitzstraße, Oberkochen. Der Sensenmann (mit Totenkostüm und Sense) hält dort eine kurze Rede

=> Circa 12.30 Uhr: Dann fahren wir weiter bis zur Ortsmitte von Oberkochen, Heidenheimer Straße 6, siehe Anhang, siehe die rote Markierung. Dort stellen wir unsere Tische und Bänke auf und machen eine Mittagessens-Pause. Ein paar von uns verteilen gleichzeitig Flyer und sprechen mit Passanten.

=> Circa 13.30 Uhr: Dann fahren wir nach Unterkochen, zur Firma RUD, Diese Firma produziert militärische Ketten für die ganze Welt. Sogar auf der Rüstungsmesse IDEX in Abu Dhabi macht RUD Werbung für militärische Ketten. Der Sensenmann wird vor der Firma RUD eine kurze Rede halten.

=> Circa 14.30 Uhr: Kleines Theaterstück (Performance) auf dem Bahnhofsplatz in Aalen. Theater mit „Leichen“, „Soldaten“, Plastikwaffen und dem Song „Kein Krieg ist heilig, kein Krieg ist gerecht!“ von PUR.

Kontaktperson für den Raum AALEN ist: Christa Klink, T. 07361-41743

 

EINLADUNG zum „Flaggentag“ in Aalen – Jubiläum 20 Jahre IGH-Urteil

Am 8. Juli 1996 hat der Internationale Gerichtshof entschieden, dass Atomwaffen völkerrechtswidrig (also illegal) sind. Weltweit sind über 5.000 Städte bzw. Bürgermeister bei den „Bürgermeistern für den Frieden“ organisiert: http://www.mayorsforpeace.de/ – In Deutschland sind es 199 Städte und Gemeinden. In der Region Ostalb: Aalen, Abtsgmünd, Königsbronn, Adelmannsfelden, Bartolomä, Mutlangen, Giengen, Herbrechtingen, Mögglingen, Schwäb Gmünd, Heidenheim.Mayor for peace haeder.JPG

Anlässlich des Jubiläums „20 Jahre IGH-Urteil/ bzw. IGH-Gutachten“ werden an vielen Rathäusern die grünen mayors-for-peace-Flaggen gehisst. In Aalen wird das Jubiläum sogar ZWEIMAL gefeiert:

  1. am Freitag, 8. Juli 2016, um 17 Uhr vor dem Rathaus in Aalen, Adresse: „Südlicher Stadtgraben“, an der Wendeplatte. Kurze Feier mit Musik und einer Rede.
  2. am Dienstag, den 12. Juli 2016 um 14:30 Uhr beim Landratsamt Aalen (mit Landrat Pavel und mehreren Bürgermeistern).

Einladung: Dienstag, 21. Juni 2016, 19 Uhr, Um-Welthaus Aalen, Gmünder Straße 9

Das „Aalener Bündnis für den Frieden“ wurde im Jahre 2003 gegründet, am Beginn des Irak-Krieges. Im Jahre 2016 ist das Thema „Krieg und Frieden“ noch immer aktuell. Die Bundeswehr ist derzeit in 17 Auslandseinsätzen aktiv. Was können wir gemeinsam für Frieden und Abrüstung tun? Herzliche Einladung zur Besprechung am Dienstag, 21. Juni 2016, um 19 Uhr im Um-Welthaus Aalen, Gmünder Straße 9, 4.Stock (Im selben Gebäude ist die Stadtbibliothek). Diese Besprechung beginnt um 19 Uhr zusammen mit Vertretern einiger Friedensgruppen aus der Region Aalen, Heidenheim, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd. Anschließend besprechen wir (nur die Aalener Gruppen) die besonderen Aalener Themen. Bisher auf der Tagesordnung:

  1. Flaggentag 8.7.2016 in Aalen (Jubiläum 20 Jahre IGH-Gutachten gegen Atomwaffen),
  2. Friedensradtour der DFG-VK: kommt am Montag, 1. August 2016 durch den Ostalbkreis
  3. Gemeinsame Fahrt zum Atomwaffenstützpunkt Büchel (bei Cochem)?
  4. Hiroshima/Nagasaki-Gedenktage 6./9.August
  5. Antikriegstag 1. September 2016
  6. Kirchliche Friedensdekade (Friedenswoche) im November

Von der Ostalb in den Pfingstferien – gegen Atomwaffen – nach Büchel !!!

Was tun in den Pfingstferien? Wir fahren nach Büchel (bei Cochem, an der Mosel, in Rheinland-Pfalz) und protestieren dort gegen Atomwaffen. Etwa 20 Atombomben des Typs B61-12 sind dort stationiert. Durch einen Unfall, ein Missverständnis oder militärische Muskelspiele können diese Atombomben jederzeit zum Einsatz kommen. Eine einzige Atombombe kann eine große Stadt wie z.B. Stuttgart vernichten. Die Folge wäre: der unvorstellbar grausame Tod hunderttausender Menschen, unvorstellbares humanitäres Leid. Deshalb protestieren wir von 15. bis 21. Mai 2016 vor dem Haupttor des Atomwaffenlagers. Deutschland darf laut Nichtverbreitunsgvertrag keine Atomwaffen besitzen. Aber deutsche Piloten üben in Büchel jeden Tag mit deutschen Tornados den Transport der Atomwaffen. Alle weiteren Informationen: http://buechel-atombombenfrei.jimdo.com/ Kontakt 0151-55731410 und 01706712743. Übrigens: Auch Dekanin Ursula Richter (Schwäb. Gmünd) hat im März 2016 unseren Appell gegen Atomwaffen unterschrieben: 2016-03 mayors dekanin richter G7

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