November 2022: Ökum. Friedenswochen in Aalen, Motto: ZUSAMMEN:HALT

​Krieg ist keine Lösung! So lautet das – sehr aktuelle – Motto des „Aalener Bündnisses für den Frieden“. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von 22 Initiativen aus dem gewerkschaftlichen, kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Bereich.

  • Freitag, 4. Nov. 2022, 15 Uhr Busrundfahrt zum Nachdenken – Rüstungsfirmen und militärische Einrichtungen im Ostalbkreis. Abfahrt beim Aalener Hauptbahnhof. Moderner Reisebus. Fahrtkostenbeitrag zwischen 10 und 20 Euro, je nach Selbsteinschätzung. Rückkehr 18 Uhr. Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft, DFG-VK. Anmeldungen an Rainer.Schmid @ ELKW. de
  • Sonntag, 6. Nov. 2022, 10 Uhr Gottesdienst zur Eröffnung der Aalener Friedenswochen, Evangelische Stadtkirche Aalen
  • 7. + 14. Nov. 2022 (zweimal montags), jeweils 18.10 Uhr: Friedensgebet vor der Stadtkirche, Informationen unter Telefon: 07361-95620, Pfarrer Bernhard Richter
  • Di., 8. Nov 2022, 18 Uhr: Mahnwache am Stolperstein für Fanny Kahn vor dem Haus Oesterleinstraße 10, anschließend am Georg-Elser-Platz, beides in Aalen
  • 24. Okt. – 21. Nov 2022: Ausstellung zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDG) der Vereinten Nationen Um-Welthaus Aalen, Gmünder Straße 9 (Haus der VHS und Stadtbibliothek, 4. OG), http://www.act4transformation.net
  • Der Heilige Martin – nicht nur Mantelteiler, sondern auch Vorbild für gewaltfreies Handeln!
    >>11. Nov 2022, 15 Uhr, Fortbildung für Erzieher*innen und Grundschullehrer*innen, mit neuen Methoden (u.a. Erzählschiene) für Kindergarten und Grundschule. Anmeldung bitte an Dr. Judith Dirk, pax christi, JudithDirk@web.de
    >>18. Nov 2022, 16 Uhr, Sankt-Martin-Puppentheater, Torhaus, Ulmenschneider Saal, Anmeldung bitte an um-welthaus@act4transformation.net oder Telefon 07361-9751045

Sa., 21. Mai 2022: Mahnwache gegen Militär-Werbung auf der Ausbildungsmesse „start-it!“ im Berufsschulzentrum Aalen

Samstag, 21. Mai 2022, 9-12 Uhr, Mahnwache gegen die Bundeswehr-Werbung auf der Ausbildungs- und Studienmesse „start-it!“ im Gewerblichen Schulzentrum Aalen. Wir haben im Außenbereich, also im großen Pausenhof, einen Stand mit Friedensfahnen, Flugblättern und einem Sarg zum Probeliegen (zur Abschreckung für Menschen, die überlegen, bei der Bundeswehr zu arbeiten). Veranstalter: DFG-VK, Bündnis „schulfrei für die Bundeswehr“ und andere. Weitere Informationen: https://ruestung-ostalb.weebly.com/bw-werbung-in-schulen.html

Gewaltfreiheit bei Gandhi – ein Ausweg aus dem Ukraine-Krieg?

EINLADUNG zum Vortrag: „Die Perspektive der Gewaltfreiheit einnehmen – Von Gandhi lernen! Ein Beitrag zur Debatte über einen Ausweg aus dem Ukraine-Krieg.“
Redner: Prof. Dr. theol. Thomas Nauerth, Uni Osnabrück, und Klaus Hagedorn, geistlicher Beirat von Pax Christi.
Am Sonntag, 15. Mai 2022, um 19 Uhr, im Haus der Comboni-Missionare, 73479 Ellwangen, Rotenbacher Straße 8.

Ende letzten Jahres ist die Studie des indischen Jesuiten George Pattery „Gandhi als Glaubender. Eine indisch-christliche Sichtweise“ erschienen. Mahatma Gandhi war der Erste, der aktive Gewaltfreiheit als Handlungsprinzip für das politische Feld erschlossen hat. Gandhi und seine Bewegung haben es geschafft, eine feindliche Besatzungsmacht – die damalige Weltmacht England – aus Indien zu vertreiben. Gandhi inspirierte Martin Luther King und Nelson Mandela.
Papst Franziskus hat alle Menschen guten Willens aufgefordert: „Machen wir aktive Gewaltfreiheit zu unserem Lebensstil!“ Von wem sollte man Handlungsperspektiven besser lernen können als von Mahatma Gandhi? Und wann wäre eine solche Handlungsperspektive wichtiger als gerade heute angesichts des Krieges in der Ukraine!

23. MÄRZ 2022: Der Ukraine-Krieg. Mit Andreas Zumach, UNO-Korrespondent der TAZ. Ort: Speratushaus Ellwangen

MITTWOCH, 23. MÄRZ 2022 UM 19:00 UHR: „Der Ukraine-Krieg. Redner: Andreas Zumach, UNO-Korrespondent der TAZ“ Ort: Speratushaus Ellwangen. Text: Die „Mahnwache Ellwangen“ lädt alle zu ihrem Vortrags- und Diskussionsabend am Mittwoch, 23. März 2022, um 19.00 Uhr ins Speratushaus (evangelische Gemeindehaus), Freigasse 5, Ellwangen. Als Redner begrüßen wir Andreas Zumach, Journalist und Korrespondent bei der UNO in Genf, Autor des Buches über „Die kommenden Kriege“ um die Ausbeutung und Sicherung der Rohstoffe und Transportwege im Nahen Osten. Zumach gehört seit Anfang der achtziger Jahre zu den führenden Köpfen der deutschen Friedensbewegung und gilt als einer der kompetentesten Kenner der politischen Geschichte des Nahen Ostens. Seine besondere Expertise sind die völkerrechtlichen Verträge der Vereinten Nationen und der europäischen „Sicherheitskonzeption“ OSZE/KSZE usw.

Keine „Zeitenwende“ sondern der Rückfall in den Militarismus vergangener Jahrhunderte!

Es herrscht wieder Krieg in Europa. Wir sind entsetzt. In einem Angriffskrieg sind russische Truppen auf Befehl der russischen Regierung unter Wladimir Putin in der Ukraine einmarschiert. Schon jetzt gibt es viele Tote und Verwundete. Es drohen weitere Eskalationen.
Wir fordern von der russischen Regierung, sofort alle Kampfhandlungen einzustellen und alle Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen. Eine Zuspitzung der Konfrontation zwischen Russland und NATO muss auf jeden Fall vermieden werden. Wir befürworten die Aufnahme von Verhandlungen, bevor das Leid noch größer wird.
Wir erleben, dass auch hier in Deutschland unter dem Eindruck des Krieges die Aufrüstung und Militarisierung unseres Lebens vorangetrieben wird.
„Unsere Solidarität und Unterstützung gilt insbesondere allen, die sich dem Kriegseinsatz verweigern oder desertieren. Sie müssen geschützt werden.“, so heute Rudi Friedrich von Connection e.V. „Unsere Solidarität und Unterstützung gilt auch allen, die auf welcher Seite auch immer gegen den Krieg aufstehen, zivilen Widerstand leisten und das sofortige Ende des Krieges einfordern.“
„In den letzten Jahren kamen mehrere Hundert Verweigerer aus allen Teilen der Ukraine nach Deutschland“, ergänzt Rudi Friedrich, „um hier Schutz vor einem Kriegseinsatz zu finden. Die meisten wurden in den Asylverfahren abgelehnt und so einem erneuten Kriegseinsatz ausgeliefert. Das ist ein Skandal, der sich nicht wiederholen darf.“
Wir fordern Deutschland und die Europäische Union auf, Flüchtlinge aus der Konfliktregion unbürokratisch und dauerhaft aufzunehmen.
Krieg ist ein Verbrechen. Deshalb fordern wir alle, insbesondere aber die russischen Soldaten und Soldatinnen, auf, ihre Waffen niederzulegen. Wir fordern die Regierenden der am Krieg beteiligten Staaten auf, das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung zu gewährleisten.
Zugleich fordern wir von Deutschland und der Europäischen Union: Kriegsdienstverweigerer und Deserteure, sowohl von russischer wie ukrainischer Seite, brauchen Asyl. Weitere Infos: https://de.Connection-eV.org/article-3463

Militarismus pur auf der Ostalb!

Generalleutnant Markus Laubental sprach im Januar 2022 auf Einladung der „Gesellschaft für Sicherheitspolitik“ in der Reinhardt-Kaserne in Ellwangen. Der General benutzt die übliche Strategie: ZUERST baut er eine große Drohkulisse auf. Wir sind angeblich bedroht von allen Seiten. DANN wird das Militär als notwendiges Mittel empfohlen. <=> Wir aber sagen: Die Lösung ist nicht das Militär, sondern die Völkerverständigung, der Dialog, die Vernunft, die Verträge, faire Handelsbeziehungen und Abrüstung!!! Das Militär ist nicht die Lösung, sondern das Problem.

Sa, 22. Jan. 2022, 10 Uhr, in Ellwangen: Deutschland soll dem UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag beitreten!!!

Samstag, 22. Januar 2022, 10 Uhr, am Fuchseck in 73479 Ellwangen. Wir feiern, dass an diesem Tag der UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag 1 Jahr alt wird. Gleichzeitig fordern wir: Deutschland soll diesem UN-Vertrag beitreten! Dieser Vertrag wurde am 7. Juli 2017 in den Vereinten Nationen angenommen und ist am 22. Januar 2021 in Kraft getreten. Damit hat das Parlament aller Völker einen entscheidenden Schritt zur Verwirklichung einer atomwaffenfreien Welt getan. Doch die Bundesregierung verweigert die Ratifizierung des Vertrages. Das ist gefährlich. Deshalb beteiligen wir uns an der Initiative „Gemeinsam in Baden-Württemberg für den UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag“. Die Organisation ICAN (=Friedensnobelpreisträger) hat schon Hunderte von Landtags- und Bundestags-Abgeordneten dafür gewonnen, dass sie in ihren Parlamenten entsprechende Anträge stellen. Allein im baden-württembergischen Landtag sind es schon 68, es fehlen nur noch 10 Abgeordnete zur absoluten Mehrheit. Das ist zu schaffen, wenn wir gemeinsam dafür kämpfen. Kommt zu unserer Kundgebung für eine atomwaffenfreie Welt am Samstag, dem 22. Januar 2022, ab 10.00 Uhr, in 73479 Ellwangen, am Fuchseck. Es sprechen Carola Moser (Mahnwache), Oberbürgermeister Michael Dambacher (angefragt) und Fraktionssprecher des Ellwanger Gemeinderats. Für gute Stimmung sorgen beliebte MusikerInnen aus der Friedensbewegung unserer Region. Bringt eure PartnerInnen, Freundinnen und Freunde mit, malt Transparente und Plakate. Senden wir ein unübersehbares Zeichen für Vernunft und Frieden! Wir achten auf die Einhaltung der Verhaltensregelungen in der Corona-Pandemie. Wir erhoffen uns ein wirkungsstarkes Treffen friedliebender Menschen und wünschen allen TeilnehmerInnen eine gute Anfahrt! AKTIONSBÜNDNIS MAHNWACHE ELLWANGEN

Friedens-Aktions-Termine 2022 in der Region AA-SG-HDH-Ellwangen

  • Samstag, 22. Januar 2022, am Fuchseck in Ellwangen. Wir feiern, dass an diesem Tag der UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag ein Jahr alt wird. Deutschland soll bitte endlich diesem UN-Vertrag beitreten!
  • Samstag, 16. April 2022, Ostermarsch in Ellwangen am Karsamstag
  • 8. Juli 2022, Mayors for Peace / Flaggentag
  • 6.8.2022, Hiroshima-Gedenktag, und 9.8.2022 Nagasaki-Gedenktag
  • 1.9.2022, Antikriegstag in Aalen
  • Antikriegstag in Heidenheim
  • November 2022: Ökumenische Friedenswochen in Aalen
  • November 2022: Ökumenische Friedenswochen in Ellwangen