Sa, 22. Jan. 2022, 10 Uhr, in Ellwangen: Deutschland soll dem UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag beitreten!!!

Samstag, 22. Januar 2022, 10 Uhr, am Fuchseck in 73479 Ellwangen. Wir feiern, dass an diesem Tag der UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag 1 Jahr alt wird. Gleichzeitig fordern wir: Deutschland soll diesem UN-Vertrag beitreten! Dieser Vertrag wurde am 7. Juli 2017 in den Vereinten Nationen angenommen und ist am 22. Januar 2021 in Kraft getreten. Damit hat das Parlament aller Völker einen entscheidenden Schritt zur Verwirklichung einer atomwaffenfreien Welt getan. Doch die Bundesregierung verweigert die Ratifizierung des Vertrages. Das ist gefährlich. Deshalb beteiligen wir uns an der Initiative „Gemeinsam in Baden-Württemberg für den UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag“. Die Organisation ICAN (=Friedensnobelpreisträger) hat schon Hunderte von Landtags- und Bundestags-Abgeordneten dafür gewonnen, dass sie in ihren Parlamenten entsprechende Anträge stellen. Allein im baden-württembergischen Landtag sind es schon 68, es fehlen nur noch 10 Abgeordnete zur absoluten Mehrheit. Das ist zu schaffen, wenn wir gemeinsam dafür kämpfen. Kommt zu unserer Kundgebung für eine atomwaffenfreie Welt am Samstag, dem 22. Januar 2022, ab 10.00 Uhr, in 73479 Ellwangen, am Fuchseck. Es sprechen Carola Moser (Mahnwache), Oberbürgermeister Michael Dambacher (angefragt) und Fraktionssprecher des Ellwanger Gemeinderats. Für gute Stimmung sorgen beliebte MusikerInnen aus der Friedensbewegung unserer Region. Bringt eure PartnerInnen, Freundinnen und Freunde mit, malt Transparente und Plakate. Senden wir ein unübersehbares Zeichen für Vernunft und Frieden! Wir achten auf die Einhaltung der Verhaltensregelungen in der Corona-Pandemie. Wir erhoffen uns ein wirkungsstarkes Treffen friedliebender Menschen und wünschen allen TeilnehmerInnen eine gute Anfahrt! AKTIONSBÜNDNIS MAHNWACHE ELLWANGEN

Friedens-Aktions-Termine 2022 in der Region AA-SG-HDH-Ellwangen

  • Samstag, 22. Januar 2022, am Fuchseck in Ellwangen. Wir feiern, dass an diesem Tag der UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag ein Jahr alt wird. Deutschland soll bitte endlich diesem UN-Vertrag beitreten!
  • Samstag, 5. März 2022, Kundgebung gegen HENSOLDT. Wir treffen uns in Oberkochen um 10.30 Uhr an der Ecke Aalener Straße – Katzenbachstraße.
  • Samstag, 16. April 2022, Ostermarsch in Ellwangen am Karsamstag
  • 8. Juli 2022, Mayors for Peace / Flaggentag
  • 6.8.2022, Hiroshima-Gedenktag, und 9.8.2022 Nagasaki-Gedenktag
  • 1.9.2022, Antikriegstag in Aalen
  • Antikriegstag in Heidenheim
  • November 2022: Ökumenische Friedenswochen in Aalen
  • November 2022: Ökumenische Friedenswochen in Ellwangen

ZDF frontal21 am 30.11.2021: HENSOLDT Argos-2 an Drohne Bayraktar hilft töten im Jemen, in der Ost-Ukraine und im Nordirak

ZDF | 30.11.2021 | frontal21 | HENSOLDT | Argos-2 | türkische Drohne | Bayraktar exportiert an Saudi Arabien, Ukraine und Türkmenistan. Hensoldt hilft töten, und zwar im Jemen, im Nordirak und in der Ost-Ukraine. Weitere Infos bei Netzpolitik.org und bis Ende 2022 funktioniert dieser Link zur ZDF-Mediathek und im Rüstungsatlas Ostalb | Ab hier: Manuskript | Beitrag: Kampfdrohnen mit deutscher Technik – Tod aus den Wolken | Sendung vom 30. November 2021 von Joachim Bartz und Ulrich Stoll | Anmoderation: | Sie kommen leise, töten von weit oben und sind immer öfter kriegsentscheidend: Kampfdrohnen. Die Türkei gehört zu den führenden Herstellern von Kampfdrohnen. Tod aus den Wolken – und mit einer Technik „Made in Germany“. Denn das Erdogan-Regime verdankt den weltweiten Erfolg seiner bewaffneten Drohnen auch einem Geschäftspartner aus Deutschland. Der liefert über eine Tochterfirma modernste Zielerfassungsoptiken an die Türkei – ganz legal und ohne Rüstungsexportauflagen. Joachim Bartz und Ulrich Stoll über fragwürdige Geschäfte mit tödlicher Technik. | Text: | Shingal im Nordirak, Siedlungsgebiet der Kurden. Türkische Streitkräfte greifen die kurdischen PKK-Kämpfer immer wieder an. | 17. August 2021, ein Dorf in der Region. Eine türkische | Drohne hat ein provisorisches Krankenhaus bombardiert. | O-Ton Abdi Suleiman, Al-Askari Hospital, Shingal Protection | Forces: | Als die Leute die Verletzten bergen wollten und sich näherten, | wurden sie von der türkischen Bayraktar-Drohne bombardiert. | Die Drohne verhinderte, dass Verletzte von dort geborgen | wurden. Es sollten alle dort den Märtyrertod finden. | Acht Tote, vier Verletzte – die verheerende Bilanz des | Angriffs. Das Erdogan-Regime bekämpft die Kurden sogar | außerhalb der Türkei. | Die Kampfdrohne Bayraktar TB 2. Sie kann 24 Stunden in der Luft bleiben und vier Raketen verschießen. Die Türkei setzt sie selbst ein – und exportiert sie in viele Länder, an Demokratien und Diktaturen. | O-Ton Selcuk Bayraktar, Technik-Chef Drohnenhersteller Baykar: | Die Türkei kann der Weltmarktführer dieser Technologie werden. Mit Gottes Hilfe kann keine menschliche Macht uns den Weg versperren. | Doch die Drohnen haben ein Geheimnis: Es heißt Argos-II. Es ist das elektronische Auge von Waffensystemen wie Bayraktar, dient der Zielerfassung – hergestellt von einer Tochterfirma der deutschen Waffenschmiede HENSOLDT. | O-Ton Alexander Lurz, Abrüstungsexperte Greenpeace: | Argos ist ein Zielerfassungssystem einer türkischen Kampfdrohne, gebaut vom deutschen Konzern HENSOLDT in Südafrika – eine Komponente, ohne die diese Waffe gar nicht funktionieren würde. | HENSOLDT präsentiert sich als Weltmarktführer für militärische Aufklärungssysteme: | O-Ton Werbevideo, Quelle: HENSOLDT: | „We are world leader in missile and and laser warning systems.“ | Über seine südafrikanische Tochterfirma kann der deutsche Rüstungskonzern die Zieloptik Argos-II weltweit liefern – ohne deutsche Rüstungsexportbeschränkungen. HENSOLDT rühmt sich bester Kontakte: | O-Ton Thomas Müller, Vorstandsvorsitzender HENSOLDT, am 18.5.2021: | Ganz besonders stolz sind wir über die strategische Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland an unserem Unternehmen. | Deutschland ist mit 25,1 Prozent an HENSOLDT beteiligt. | O-Ton Andreas Schüller, Europäisches Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte: | Die Bundesregierung kann bei der Firma HENSOLDT sogar Einfluss nehmen, weil sie halt auch eine Sperrminorität besitzt und darüber auch in das Unternehmen hineinwirken kann und muss. | Ashgabad, Hauptstadt der früheren Sowjetrepublik Turkmenistan. Am 27. September präsentiert das turkmenische Militär seine neuesten Waffen. Der zentralasiatische Staat wird autoritär regiert. Das Regime zeigt der Öffentlichkeit erstmals eine bewaffnete Bayraktar-Drohne, ausgestattet mit moderner Zielerfassungstechnik, aber offenbar nicht aus türkischer Produktion. | Fabian Schwalm von Greenpeace recherchiert schon länger zu Exporten der Rüstungsfirma HENSOLDT. Er präsentiert Fotos, die zeigen, dass die Bayraktar-Drohne in Turkmenistan offenbar über Argos-II verfügt. | O-Ton Fabian Schwalm, Greenpeace-Sprecher für Waffenexporte: | Hier kann man also deutlich sehen, dass das turkmenische Regime über Kampfdrohnen verfügt, die mit deutscher HENSOLDT-Technik ausgestattet sind. Und wenn man ranzoomt, kann man also gut erkennen, dass es Argos ist. An der Anordnung der Apparaturen hier in der Mitte die großen, unten drunter die kleineren und sogar die gelben Warnaufkleber für die Laser kann man hier erkennen. | Argos-II-Kriegstechnik von HENSOLDT für Diktatoren? Wir fragen nach bei HENSOLDT: An welche Staaten wurden Zielerfassungsgeräte vom Typ Argos-II verkauft? | HENSOLDT schreibt: | „Diese Produkte sind Produkte unserer südafrikanischen Tochtergesellschaft … Argos II wurden im Einklang mit den geltenden Exportvorschriften an Länder innerhalb Europas … und außerhalb Europas geliefert. … Stückzahlen und Kunden sind vertraulich.“ | HENSOLDT schweigt über die Abnehmer. Wir recherchieren weiter. | Im Jemen tobt seit sechs Jahren ein blutiger Bürgerkrieg. Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden, kämpfen gegen eine arabische Militärallianz – angeführt vom Regime Saudi-Arabiens. Die Saudis setzen auch Kampfdrohnen ein. | Januar 2021. Die Huthi-Rebellen melden den Abschuss einer Drohne der saudischen Luftwaffe. Das Video zeigt Reste eines Argos-II-Systems von HENSOLDT. | Auch im Jemen – Krieg mit deutscher Rüstungstechnik? | O-Ton: | Allahu Akbar! | Die abgeschossene saudische Drohne, vermutlich vom Typ Karayel, ausgestattet mit HENSOLDT-Technik. | Dieser Drohnentyp wurde 2019 auf der Dubai Air Show gezeigt, ausgestattet mit dem Argos-II-System von | HENSOLDT – der saudische Lizenzbau einer türkischen Drohne. | O-Ton Andreas Schüller, Europäisches Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte: | Dadurch, dass anderen Ländern Lizenzen erteilt werden, um bestimmte Waffensysteme nachzubauen oder selbst zu bauen, werden auch wieder Export-Richtlinien und Bestimmungen umgangen. | HENSOLDT teilt mit: Argos-II werde noch nicht von den Saudis produziert. Fest steht: Argos-II kommt im Krieg der Saudis im Jemen zum Einsatz – ganz legal, schreibt die Firma: | „Generell ist festzuhalten, dass HENSOLDT Südafrika selbstverständlich die Exportvorschriften Südafrikas, wie auch der Kundenländer, befolgt.“ | Wir finden ein Video von einem weiteren Drohnenangriff im März 2021 auf die Huthi-Rebellen. Die haben erneut eine Drohne abgeschossen, wieder ausgerüstet mit Argos-II-Technik von HENSOLDT in einem blutigen Bürgerkrieg – für Experten ein Versagen der deutschen Regierung: | O-Ton Alexander Lurz, Abrüstungsexperte Greenpeace: | Die Bundesregierung hat sich an HENSOLDT beteiligt mit einer Sperrminorität. Ziel dieser Transaktion war es, Kontrolle zu erlangen über das, was der Konzern produziert, und wohin es exportiert wird. Man hat keine Kontrolle offenbar seitens der Bundesregierung über das, was der Konzern tut. Oder aber die Bundesregierung interessiert sich gar nicht dafür. Beides wäre fatal. | Fest steht: Die amtierende Bundesregierung hat von 2002 bis 2020 Rüstungsgüter im Wert von 12,8 Millionen Euro genehmigt, die für militärische Drohnen in der Türkei bestimmt waren. Doch Genaueres will sie nicht verraten: | „Die Bundesregierung … sieht zur Gewährleistung des Schutzes von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen von Wertangaben für einzelne Genehmigungen ab.“ | O-Ton Andreas Schüller, Europäisches Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte: | An dieser Stelle ist die Bundesregierung gefordert zu handeln und zu untersagen, dass die deutsche Technik in Drohnen verwendet wird, die vor allem auch von Staaten benutzt werden, die die Menschenrechte ständig verletzen. | Und die neue Ampel-Koalition? Sie verspricht, Rüstungsexporte künftig stärker zu beschränken. Wie das geschehen soll, bleibt offen. | Doch nicht nur Diktaturen, sondern auch Demokratien kaufen die umstrittenen türkischen Kampfdrohnen. | Wir sind in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine. Das Land ist im Krieg mit Russland, das Teile der Ukraine besetzt hat. Zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine am 24. August 2021 präsentiert die Armee erstmals die Kampfdrohne Bayraktar TB 2 auf einer Parade. Eine zweite Kampfdrohne filmt sie aus zehn Kilometern Höhe. | Am 26. Oktober setzt die ukrainische Armee die Drohne erstmals ein und beschießt eine Stellung der prorussischen Separatisten im umkämpften Osten des Landes. | O-Ton Sergej Sgurets, Militärexperte: | Der Treffer sorgte beim Gegner für Panik. Russland beschwerte sich, weil der Einsatz dem Minsker Abkommen widerspräche. Doch für die ukrainische Armee war das ein wichtiger Erfolg. Und die Militärs wollen die Kampfdrohnen jetzt öfter einsetzen. | Ob die Drohne mit der Zieloptik der Firma HENSOLDT ausgestattet ist, will die ukrainische Armee auf Nachfrage von frontal nicht beantworten. Das sei geheim. | O-Ton Andreas Schüller, Europäisches Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte: | Sofern in den Bayraktar 2 in der Ukraine auch Technik von HENSOLDT verwendet wird, besteht natürlich das Dilemma, dass Deutschland auf der einen Seite eine Befriedung des Konflikts in der Ukraine möchte und sich außenpolitisch auch dafür einsetzt, auf der anderen Seite aber gerade durch diese Drohnen eine Gewaltspirale droht fortgesetzt zu werden. | Waffentechnik für Kampfdrohnen, produziert von HENSOLDT und weltweit verkauft – so bleiben deutsche Rüstungsexportbeschränkungen zahnlos. Bislang schaut die | Bundesregierung zu, wie mit solchen Kampfdrohnen Krieg geführt wird – und wie sich Diktatoren bewaffnen. | Abmoderation: | Sie finden unsere Recherche zu den Kampfdrohnen – und noch mehr – auf dem frontal-YouTube-Kanal. Schauen Sie rein, diskutieren Sie mit – und lassen Sie gerne auch ein Abo da. | Zur Beachtung: Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist nur zum privaten Gebrauch des Empfängers hergestellt. Jede andere Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtgesetzes ist ohne Zustimmung des Urheberberechtigten unzulässig und strafbar. Insbesondere darf er weder vervielfältigt, verarbeitet oder zu öffentlichen Wiedergaben benutzt werden. Die in den Beiträgen dargestellten Sachverhalte entsprechen dem Stand des jeweiligen Sendetermins. |

Ellwanger Friedenswochen 2021, ökumenische Friedensdekade

Sonntag, 7. November 2021, 9:30 Uhr, Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Ökumenischen Vesperkirche und Ökumenischen Friedensdekade. Ort: Basilika St. Vitus, Ellwangen. Veranstalterin: Ev. und Kath. Kirchengemeinde Ellwangen

Sonntag, 7. November, 19:00 Uhr, Konflikte gewaltfrei lösen. Referent: Pfarrer Rainer Schmid. Thema: Warum gewaltfreie Kampfmethoden intelligenter, erfolgreicher und nachhaltiger sind als militärische Methoden. Einstündiger Vortrag mit vielen Bildern. Ort: Comboni Haus, Rotenbacher Straße 8, Ellwangen. . Veranstalterin: Mahnwache Ellwangen

Montag, 8. November 2021. Im Rathaus Ellwangen ist zu den üblichen Öffnungszeiten eine Ausstellung unter dem Titel „Menschen & Rechte sind unteilbar“ zu sehen. Die Ausstellung hat verschiedene Aspekte der Menschenrechte – von ihrer Entstehung bis heute – zum Thema.

Montag, 8. November 2021, 19:30 Uhr „Diese Wirtschaft tötet“. Dr. Wolfgang Kessler aus Rosbach/Hessen, ehemaliger Chefredakteur von Publik Forum. Thema: Wirtschaft kann und muss neu gedacht werden. Über solche Lösungsansätze und über das, was wir alle tun können, spricht der Ökonom und Buchautor Wolfgang Kessler. Ort: Speratushaus, Freigasse 5, Ellwangen. Veranstalterin: Katholische Erwachsenenbildung (keb) Ellwangen

Dienstag, 9. November 2021, 18:00 Uhr Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht. Der 9. November in der deutschen Geschichte. Ort: Fuchseck, Fußgängerzone, Ellwangen. Musikalischer Rahmen: Klaus Prohaska, Klarinette. Redner: Josef Baumann, Peter Maile, Volker Lauster-Schulz. Veranstalterin: Friedensforum Ellwangen

Dienstag, 9. November 2021, 20:15 Uhr „Doch das Böse gibt es nicht“. Episodenfilm Deutschland/Tschechische Republik/Iran 2020, 150 Min., Goldenen Bär (bester Film) bei der Berlinale 2020. Kann ein Mensch in einem totalitären System integer bleiben? In vier Episoden zeigt der iranische Regisseur Mohammad Rasoulof am Beispiel der Todesstrafe ein Repressionssystem, das den Alltag bestimmt und die Menschen verrohen lässt. Ort: Kino Regina 2000, Karlstraße 12, ellwangen. Veranstalter: amnesty international Ellwangen in Kooperation mit der Ellwanger Filminitiative efi

Mittwoch, 10. November 2021, 19:00 Uhr „Sea eye“. Johannes Schmucker aus Freising berichtet von seinen Einsätzen bei der Rettung geflüchteter Menschen auf der „Sea eye“ im Mittelmeer. Ort: Comboni Haus, Rotenbacher Straße 8, Ellwangen. Veranstalter: Comboni-Missionare Ellwangen

Donnerstag, 11. November 2021, 19:00 Uhr Corona als Menschenrechtskrise: Gerechte Impfstoffverteilung und Profitinteressen in Zeiten der Pandemie. Vortag von Anne Jung, medico international. Ort: Palais Adelmann, Obere Straße 6. Veranstalter: Treffpunkt Nord-Süd Weltaden

Freitag, 12. November 2021, 18:00 Uhr Friedensgebet. Eingeladen sind alle Menschen, die mit uns für den Frieden beten wollen. Ort: Marienkirche, Pfarrgasse 17, Ellwangen. Veranstalter: Ev. und Kath. Kirchengemeinden Ellwangen

Freitag, 12. November 2021, 19:30 Uhr Sicherheit neu denken – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik. Vortrag und Diskussion mit Stefan Maaß, Friedensbeauftragter und Leiter des Programms „Kirche des gerechten Friedens werden“ der Badischen Landeskirche. Ort: Palais Adelmann, Obere Straße 6, Ellwangen. Veranstalterin: Ev. Kirchengemeinde Ellwangen / Ev. Erwachsenenbildung

Samstag, 13. November 2021, 10:00 Uhr Friedenslauf: „Bürger*innen laufen für den Frieden“ mit einem Redebeitrag zum Dekadethema. Für sportlich geübte Läufer*innen wird ein Rundkurs, für Walker*innen eine Alternativroute angeboten (ca. 1 Std.). Ort / Start: Weltladen / Fuchseck. Ziel mit Imbiss: Palais Adelmann, Obere Straße 6, Ellwangen. Veranstalter: Aktionsbündnis Mahnwache, Stadt Ellwangen

Sonntag, 14. November 2021, 09:30 Uhr Gottesdienst zum Thema „Reichweite Frieden“ mit anschließender Möglichkeit zum Gespräch. Ort: Missionshaus Josefstal, Saverwang, das ist ein Ortsteil von Ellwangen. Veranstalter: Comboni-Missionare

Sonntag, 14. November 2021, 14:00 Uhr Gedenkfeier für die Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Die Gedenkrede hält Oberbürgermeister Michael Dambacher, Ellwangen. Musikalische Umrahmung durch Bettina Strohm und Volker Lauster-Schulz. Ort: Jüdischer Friedhof, Dalkinger Straße / Kolpingweg. Veranstalter: Friedensforum Ellwangen

Sonntag, 14. November 2021, 17:00 Uhr „Dietrich Bonhoeffer“ Ein Liedoratorium von Matthias Nagel und Dieter Stork. Ellwanger Jugendchor und Kantorei, unisono Wasseralfingen-Hüttlingen, Simon Mazouri, Sprecher, InstrumentalistINNen. Ort: Ev. Stadtkirche, Marktplatz. Veranstalterin: Ev. Kirchengemeinde Ellwangen

Montag, 15. November 2021, 19:00 Uhr Wir alle haben Vorurteile! – Wie gehen wir damit um? Und – Was macht das mit Anderen? Workshop zu Rassismus/Diskriminierung. Ort: Speratushaus, Freigasse 5, Ellwangen. Anmeldung bis 10.11.2021 unter: beck@caritas-ost-wuerttemberg.de; Veranstalterin: Caritas Ost-Württemberg, Zentrum Ellwangen

Mittwoch, 17. November 2021, 18:30 Uhr, Buß- und Bettag, Gottesdienst mit Pfarrer Martin Schuster. Ort: Ev. Stadtkirche, Marktplatz, Ellwangen. Veranstalterin: Ev. Kirchengemeinde Ellwangen

Mittwoch, 17. November 2021, 20:15 Uhr Film-Abend: „Gaza mon amour“. Der alte Fischer Issa hat sich verliebt. Obwohl er nie heiraten wollte, wirbt er um die Schneiderin Siham. Die Brüder Tarzan und Arab Nasser haben ihre märchenhafte Liebeskomödie nach Gaza verlegt – einen Ort, den man mit politischen Konflikten verbindet, an dem jedoch ganz normale Menschen leben. Ort: Kino Regina 2000, Karlstraße 12, Ellwangen. Veranstalter: AK Friedensdekade / efi

Ökumenische FriedensDekade 2021 – Was ist die FriedensDekade? „Das Überleben der Menschheit hängt davon ab, ob der Mensch fähig sein wird, eine Lösung für Rassismus, Armut und Krieg zu finden.“ (Martin Luther King, 1929 – 1968). Geboren wurde die Idee in den Niederlanden. 1980 wurde sie in West- und Ostdeutschland aufgegriffen. Gleichzeitig! Erfahrungen haben seither gezeigt, dass Kirchen und auch Gruppen außerhalb der Kirchen gelernt haben, konstruktiv zusammenzuarbeiten, und dass sie dies in ökumenischem Geiste tun. Die FriedensDekaden haben so die Koinonia (Gemeinschaft) der Kirchen gefördert, den Zusammenhalt der Christinnen und Christen in Ost- und Westdeutschland verstärkt und das Friedensthema in ökumenischer Breite zu einem Schwerpunkt im Kirchenjahr gemacht. Ideen und Aktionen zu den Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung wurden schon frühzeitig im Rahmen der FriedensDekaden verbreitet, und sie haben so wesentlich zur Vertiefung christlichen Friedenszeugnisses und zur Willensbildung in unseren Kirchen und Gemeinden beigetragen. Nachdem im Jahr 2000 die bundesweite Eröffnung der FriedensDekade mit einem ökumenischen Gottesdienst in Ellwangen stattfand, feiert Ellwangen jährlich die FriedensDekade. Die Veranstaltungen werden von den jeweiligen Organisationen verantwortet; koordiniert wird die Ellwanger FriedensDekade von Einzelpersonen, Gruppen und Einrichtungen, die sich seither alljährlich im „Arbeitskreis FriedensDekade“ zusammenschließen.

Zum Plakatmotiv 2021. Walter Dawid über seinen Entwurf: „Was bedeutet heutzutage Reichweite? Unsere Reichweite ist global geworden. Kommunikation, Transport, Information, Handel, Zusammenarbeit sind inzwischen weltumspannend. Doch wie weit reicht der Frieden in unserer Welt? Jemandem die Hand zu reichen ist immer noch ein Anfang. Menschen können sich rund um den Globus miteinander verbinden und dadurch wissen wir, dass der Friedenswunsch der Menschen auch auf der anderen Seite der Erdkugel genauso groß ist wie bei uns. Die Menschen sind ein WIR geworden. Mein Plakat soll zeigen, dass der Wunsch nach Frieden im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos ist und wir die Möglichkeiten hätten diesen Wunsch wahr werden zulassen. Wir müssten es nur wirklich wollen.“

Kontakt: Ev. Gemeindebüro – Marktplatz 20 – 73479 Ellwangen Tel.: 07961/3111 gemeindebuero.ellwangen@elkw.de

Nov 2021: Ökum. Friedenswochen Aalen 

Den ganzen Monat über: FRIEDEN MACHEN, eine Ausstellung im Um-Welthaus, entwickelt von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg / Servicestelle Friedensbildung, mit Angebot zur Führung für Schulklassen und Gruppen. Büchertisch zum Thema in der Stadtbibliothek.

Mi., 3. Nov. 2021, 19 Uhr, Um-Welthaus, Torhaus, Gmünder Str. 9 im 4. Stock, 73430 Aalen (oder als hybride Online-Veranstaltung), RÜSTUNGSFIRMEN UND MILITÄRISCHE EINRICHTUNGEN IM OSTALBKREIS – und wie man die Ostalb zu einer Friedensregion machen könnte.“ Referent: Rainer Schmid, Theologe, Amos-Preisträger

So., 7. Nov 2021, 10 Uhr, REICHWEITE FRIEDEN, Gottesdienst zum Auftakt der Friedensdekade mit Pfarrer Bernhard Richter, in der evangelischen Stadtkirche Aalen

Mo., 8. Nov. 2021, 18 Uhr, GEORG ELSER ABEND, Mahnwache zum Gedenken an Georg Elser und die Reichspogromnacht, Ort: Georg-Elser-Platz vor dem Kulturbahnhof Aalen, kubAA

Sa., 13. Nov. 2021, 11 Uhr, evangelische Stadtkirche, szenische Lesung, Theater der Stadt Aalen, MEIN HASS BEKOMMT IHR NICHT! Von Antoine Leiris, mit Manuel Flach

Mo., 15. Nov. 2021, 18 Uhr, ökumenisches Friedensgebet am Turm der evang. Stadtkirche Aalen

Mi., 17. Nov. 2021, 20.15 Uhr Kino am Kocher, Georg-Elser-Platz 1, 73430 Aalen, „Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland°

Fr., 19. Nov. 2021, 15 Uhr Stadtbibliothek, Gmünder Str. 9, 73430 Aalen, Kinderbuch – Lesung „Friedensgeschichten aus einer Welt“ – mit Puppenspiel. Gleichzeitig Begrüßung der neuen Freiwilligen von act for transformation

Sa., 20. Nov. 2021, 10 Uhr, ökumenischer Friedensgottesdienst zu Marktzeit, evangelische Stadtkirche, mit Pfarrer Bernhard Richter

Mi., 24. Nov. 2021, 20.15 Uhr, Film zur Afghanistan „CITY IN THE WIND“ (Kabul) mit anschließendem Gespräch (auch online). Ort: Um-Welthaus Aalen, Gmünder Straße 9, 4. Stock

Kontakt für Programm: Jürgen Menzel, act for transformation, menzel@act4transformation.net, Telefon 07361-9751045 oder 0176-68275504

Kommt alle! Kundgebung zum Antikriegstag! Am Mittwoch, 1.9.2021 am Marktbrunnen in Aalen!

Weichen für eine sichere und friedliche Zukunft stellen! Abrüstung und Entspannung wählen! Für Gewerkschaften ist der Antikriegstag ein besonderer Tag der Mahnung: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Er ist ein Tag des Erinnerns daran, dass Deutschland angesichts der Menschheitsverbrechen der Nazis besondere Verantwortung für den Frieden trägt.

Begrüßung: Bernhard Richter, Ev. Pfarrer
Rede: Josef Mischko, DGB-Kreisvorsitzender Ostalb
Musik: Rolf Siedler, Dipl.-Theol.

Anschließend wird in der Stadtkirche ein Ökumenisches Friedensgebet gefeiert.

22. Januar 2021, 17 Uhr, Marktplatz Aalen. Wir feierten, dass der UN-Atomwaffen-Verbots-Vertrag (AVV / TPNW) in Kraft trat. Wann wird Deutschland beitreten?

Und wir fordern: Deutschland soll endlich auch diesem UN-Vertrag beitreten! Redner*innen: Oberbürgermeister Thilo Rentschler, DGB-Regionssekretärin Kerstin Pätzold, Pfarrer Bernhard Richter, Carola Moser (Mitglied der Jugenddelegation der UN – NPT Review Conference) und Gerhard Schneider aus Ellwangen. Auf den Boden stellten wir aus 290 Kerzen ein CND-Symbol, ein so genanntes Peace-Zeichen. Es besteht aus zwei Buchstaben des Winker-Alphabets: N + D = Nuclear Disarmament = Atomare Abrüstung! Hier kann man den kompletten Vertragstext in deutscher Übersetzung herunterladen. Die pdf-Datei kann man gut als Broschüre (Din A5, 26 Seiten) ausdrucken.

18.+25. November 2020, jeweils 19 Uhr: ZWEI FRIEDENSFILME !!! Plus Diskussion mit den Filmemachern !!!

Die Corona-Einschränkungen des Novembers haben die Kreativität beflügelt und daraus ist folgendes Angebot entstanden: Sie schauen daheim – unabhängig von einem festen Termin, spätestens bis zur Online-Diskussion – Filme an und zu einem weiteren, dann fixen Termin werden diese Filme mit Expert*innen von Engagement Global und der SEZ besprochen, Sie können mitdiskutieren und sich austauschen.
Film 1: „Vom Töten Leben – Das Oberndorf Syndrom“ von Wolfgang Landgraeber. Online-Diskussion am 18.11., von 19-20:30 Uhr.
Film 2: „Kolumbien – Der lange Weg zum Frieden“ von Uli Stelzner. Online-Diskussion am 25.11., von 19-20:30 Uhr.
Die Links zu den Filmen und weitere Informationen werden Ihnen nach Anmeldung unter folgender Mailadresse zugeschickt: um-welthaus@act4transformation.net

Herzliche Einladung zu den Aalener Friedenswochen im Nov 2020!

  • 2.-30. Nov. 2020: Trotz Corona geöffnet!!! Ausstellung „Wirksam ohne Waffen“ im Um-Welthaus Aalen (Torhaus 4. Stock). Die Ausstellung zeigt Beispiele von Mediation [das ist professionelle Streitschlichtung], Menschenrechts-Begleitung, dem Zivilen Friedensdienst bis hin zur gewaltfreien Intervention in eskalierten Konflikten. Maximal vier Personen auf einmal können die Ausstellung besuchen, unter Einhaltung der Mindestabstände und mit Mundschutz. Nur Führungen von Gruppen sind nicht möglich. Interessierte melden sich bitte telefonisch bei act for transformation an, Telefon 07361-9751045.
  • 2. Nov. 2020, 19 Uhr: [entfällt wegen Corona] Globaler Filmherbst; Um-Welthaus Aalen: „Kolumbien – der lange Weg zum Frieden“ Gespräch mit dem Regisseur Uli Stelzer
  • 8. Nov. 2020, 10 Uhr: Bittgottesdienst für den Frieden in der Stadtlirche Aalen
  • 9. Nov. 2020, 17 Uhr: Mahnwache an den Stolpersteinen bei Beinstraße /Stuttgarter Straße. Anschließend Führung zu weiteten Stolpersteinen
  • 11. Nov. 2020, 20 Uhr: Kino am Kocher, Globaler Filmherbst „Der Tod, die Waffen, das Schweigen – das Oberndorf-Syndrom“. Anschließend Gespräch mit dem Regisseur Wolfgang Landgraeber
  • 16. Nov. 2020, 18 Uhr: Friedensgebet an der Stadtkirche, ökumenische Veranstaltung
  • 16. Nov. 2020, 20 Uhr: Um-Welthaus, Gewaltfreie Revolution im Sudan, mit Hala Elamin und Fatima Tia
  • 18. Nov. 2020, 10 Uhr: Friedensgottesdienst zur Marktzeit / Buß und Bettag mit Pfarrer Bernhard Richter

Veranstalter: AALENER BÜNDNIS FÜR DEN FRIEDEN, Kontakt: info@act4transformation.net; Tel. 07361-9751045