Landrat Klaus Pavel, Ansprache gegen Atomwaffen, am 10. Juli 2018, um 14 Uhr vor dem Landratsamt Aalen

Herzliche Einladung zur Veranstaltung der „Bürgermeister für den Frieden“ mit Landrat Klaus Pavel am Dienstag, 10. Juli 2018, um 14 Uhr vor dem Landratsamt in Aalen. Die grüne Flagge der BÜRGERMEISTER FÜR DEN FRIEDEN wird wieder gehisst. Dazu heißt es in der Einladung: Tausende von Atomwaffen – in unterirdischen Bunkern, auf U-Booten oder Militärflughäfen wie Büchel in der Eifel – sind eine Gefahr für die gesamte Menschheit! Die „Bürgermeister für den Frieden“ haben drei Forderungen: 1. den deutschen Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag, 2. den Stopp der technische Aufrüstung nuklearer Arsenale und 3. den Abzug der letzten Atombomben aus Deutschland, www.mayorsforpeace.de und https://buechel-atombombenfrei.jimdo.com/

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Wenig bekannt: Rathaus Aalen gibt die Adressen aller 16- oder 17-Jährigen an die Bundeswehr weiter!

Das Rathaus Aalen gibt regelmäßig die Adressen aller 16- oder 17-Jährigen an die Bundeswehr weiter. Die Folge: Um den 17. Geburtstag herum bekommen alle Jugendlichen in Aalen einen WERBEBRIEF DER BUNDESWEHR. Außer der Jugendliche bzw. seine Eltern haben der Datenübermittlung im Voraus widersprochen!

Alle 17-Jährigen bekommen einen WERBEBRIEF DER BUNDESWEHR. Die Bundeswehr bekommt die Namen und Adressen aller 16- oder 17-Jährigen von allen Einwohnermeldeämtern aller deutschen Städte und Gemeinden automatisch übermittelt – AUSSER MAN HAT dieser Datenübermittlung IM VORAUS WIDERSPROCHEN. Die Eltern können dieser Datenübermittlung auch mehrere Jahre im Voraus widersprechen.

  • Bürger/in (oder Eltern) an Rathaus Aalen: „Hiermit widerspreche ich der Weitergabe meiner Daten an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr für Zwecke der Übersendung von Informationsmaterial (§ 58 c Abs 1 Satz 1 des Soldatengesetzes i.V.m. § 36 Abs. 2 BMG).“
  • Rathaus Aalen an Bürger/in: „Übermittlungssperre gem. § 37 Meldegesetz (MG): Sehr geehrter Herr …, aufgrund Ihres Antrages haben wir für Ihre Kinder xy und yz folgende Übermittlungssperre im Sinne des Meldegesetzes vorgemerkt: … Keine Datenübermittlung an das Bundesamt für Wehrverwaltung nach § 18 Abs. 7 MRRG…“

Erfolg! 12. April 2018 unsere Königsbronner Friedensgespräche. Samstag, 14. April 2018, Protest gegen die Königsbronner (Militär-)Gespräche.

Am 14. April 2018 hat Roderich Kiesewetter wieder „Königsbronner (Militär-)Gespräche“ durchgeführt. Diese Gespräche sind einseitig auf militärische Lösungen fixiert. Deshalb haben wir eine Gegenveranstaltung organisiert: die „Königsbronner Friedensgespräche“. Hier der Link zu unserem Flyer (pdf Din A4 beidseitig): 20180403 KoeBr Flyer

Donnerstag, 12. April 2018,  19 Uhr, Königsbronner Friedensgespräche in der Hammerschmiede, mit Vortrag von Andreas Zumach (TAZ-Korrespondent am Sitz der UN in Genf). Andreas Zumach ist Korrespondent für die TAZ und andere Medien am Sitz der UN in Genf. Es geht unter anderem um Roderich Kiesewetters Vorschläge in Bezug auf europäische Atomwaffen. !

Außerdem: Kundgebung gegen Militarisierung am Samstag, 14. April 2018, an der Hammerschmiede in Königsbronn.  Kundgebung ab 10 Uhr.

Wir protestieren damit gegen die gleichzeitg (Samstag) stattfindenden Königsbronner (Militär-)Gespräche. Veranstalter: Oberst a.D. Roderich Kiesewetter zusammen mit der Militär- und Rüstungslobby (Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Deutsch-Atlantische Gesellschaft, Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung).

Unterstützt werden diese beiden Veranstaltungen von folgenden Organisationen: DGB Ostalbkreis und Heidenheim, amnesty international Aalen, Bündnis 90 / Die Grünen Kreisverband Heidenheim, Aalener Bündnis für den Frieden, Mahnwache Ellwangen, Deutsche Friedensgesellschaft-VK, NaturFreunde, DIE LINKE Kreisverbände Heidenheim und Ostalb, DKP Heidenheim und Ulm, Offener Treff gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart, SDAJ Baden-Württemberg. Veranstalter: Bündnis gegen die Königsbronner Gespräche.

Gegen Bundeswehr-Werbung auf der Ausbildungs- und Studienmesse am Samstag, 24. Februar 2018, Gewerbeschule (Berufsschulzentrum) Aalen

Auf diesem Foto, das wir im Februar 2017 im Pausenhof des Berufsschulzentrum aufgenommen haben, sieht man den Werbe-Lkw der Bundeswehr im Einsatz.

Viele Soldaten kommen aus dem Auslandseinsatz verletzt, traumatisiert oder tot zurück. Eine Umfrage hat ergeben: Über 80% der Soldaten würden ihren Beruf niemandem empfehlen, schon gar nicht den eigenen Kindern! Auch wir sagen: Die Bundeswehr als Arbeitgeber ist nicht zu empfehlen, und zwar wegen den unregelmäßigen Arbeitszeiten, wegen dem Befehls-und-Gehorsam-Prinzip und weil die Kernkompetenz der Bundeswehr das Töten – und die Androhung des Tötens von Menschen ist. Unsere Kinder, Schüler und Jugendlichen werden auf dem Pausenhof der Gewerbeschule für die sinnlose Kriege in Mali, Syrien und Afghanistan angeworben. Bundeswehreinsätze sind keine Lösung, sondern führen zu noch mehr Problemen. Es gibt intelligentere Mittel, die internationalen Konflikte zu erkennen und zu lösen. Das gilt auch für die Konflikte mit den Islamisten und mit Russland. Wir fordern: Die 37 Milliarden Euro/Jahr, die bisher in die Bundeswehr investiert werden, sollen in bessere Bildung, besseren Nahverkehr, bessere Renten investiert werden. Und vor allem in Projekte der Völkerverständigung und der zivilen Konfliktlösung. Wir fordern: Ausbildungs- und Studienmesse in Aalen ohne Bundeswehrwerbung! Adresse: Steinbeisstraße 4, 73430 Aalen. Es gibt zwischen den verschiedenen Gewerbeschulen und Gebäuden einen großen Innenhof. Dort hat die Bundeswehr ihren Werbe-Lkw, und dort sind wir von circa 10 bis 12 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen, sich zu uns zu stellen!

Ausstellung in Aalen: „Bertha von Suttner – Ein Leben für den Frieden“, Freitag, 06.10. bis Sonntag, 19.11.2017, Umwelthaus

Ausstellung: „Bertha von Suttner – Ein Leben für den Frieden“, Freitag, 06.10. bis Sonntag, 19.11.2017, Globale Pazifistin, „erfand“ den Friedens-Nobelpreis, Vordenkerin der Vereinten Nationen, wirkte in Österreich, den USA und Georgien. Geöffnet: Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–12 Uhr Uhr. Information zu Führungen: act 07361-9751045, Führung 2€/TN. Feierliche Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 06.10.2017, 18 Uhr, mit Beiträgen des regionalen Friedensbündnisses, Eintritt frei. info@act4transformation.net

Foto: B.v.S. beim Weltfriedenskongress 1907

Gegen den Werbestand der Bundeswehr auf der Ausbildungs- und Studienmesse in Aalen, Samstag, 18. Februar 2017. Wir informieren von 10 bis 12 Uhr am Berufsschulzentrum, Steinbeisstraße!

Viele Soldaten kommen aus dem Auslandseinsatz verletzt, traumatisiert oder tot zurück. Eine Umfrage hat ergeben: Über 80% der Soldaten würden ihren Beruf niemandem empfehlen, schon gar nicht den eigenen Kindern!
Auch wir sagen: Die Bundeswehr als Arbeitgeber ist nicht zu empfehlen, und zwar wegen den unregelmäßigen Arbeitszeiten, wegen dem Befehls-Prinzip und weil die Kernkompetenz der Bundeswehr das Töten von Menschen ist.
Unsere Kinder, Schüler und Jugendlichen sollen nicht für sinnlose Kriege in Mali, Syrien und Afghanistan angeworben werden.
Bundeswehreinsätze sind keine Lösung, sondern führen zu noch mehr Problemen. Es gibt intelligentere Mittel, die internationalen Konflikte zu erkennen und zu lösen. Das gilt auch für die Konflikte mit den Islamisten und mit Russland.
Wir fordern: Die 35 Milliarden Euro/Jahr, die bisher in die Bundeswehr investiert werden, sollen ab sofort in bessere Bildung, besseren Nahverkehr, bessere Renten investiert werden. Und vor allem in Projekte der Völkerverständigung und der zivilen Konfliktlösung.
Wir fordern: Ausbildungsmesse Aalen ohne Bundeswehrwerbung!

Aalener Frauenmagazin „leben lieben lachen“ macht Militär-Werbung

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LEBEN – LIEBEN – LACHEN Frauenmagazin für die Ostalb. Auflage: 10.000 Stück. Erscheinung: Oktober 2016.

In dieser Titelstory wird die unvorstellbare Grausamkeit des Krieges verschwiegen. Die Sinnlosigkeit der Auslandseinsätze wird verschwiegen. Die Geldverschwendung der Bundeswehr wird verschwiegen.

Wir dokumentieren und veröffentlichen die Titelseite dieser leben-lieben-lachen-Ausgabe, um im Rahmen der Presse- und Meinungsfreiheit auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Diese Titelstory ist Werbung für eine gewaltbereite Organisation, Werbung für das Militär, Werbung für den Krieg.

Herausgeber: Medienwerkstatt Ostalb GmbH & Co.KG, Schleifmühlenstraße 6, 73430 Aalen, Telefon 07361-4904520, mail info@medienwerkstatt-ostalb.de. Projektentwicklung, Projektleitung: Josef Saum. Projektmanagement, Medienberatung: Tanja Hanitzsch. Medienberatung, PR-Redaktion: Susanne Rötter. Redaktion: Anja Robisch, Nadja Kienle, Heidy Hetper, Volkmar Kah (V.i.S.d.P.). Design: Juana Röder. Druck: Aumüller Druck GmbH & Co.KG, Weidener Straße 2, 93057 Regensburg. Bilder: copyright andreas Wegelin (Cover, Seite 5, 8, 15…). Titelstory über Jana Hummel, Aalen.

Wir rufen dazu auf, nicht bei der Firma „Medienwerkstatt Ostalb“ zu arbeiten, nichts an diese Firma zu liefern und nichts von dieser Firma zu kaufen.

Krieg in Syrien mit Waffen von Airbus DS aus Oberkochen

Die Recce-Tornados, die derzeit im Bundeswehr-Einsatz in Syrien sind (stationiert in Incirlik/Türkei), haben im Aufklärungsbehälter unter dem Rumpf militärische Optik von Airbus DS aus Oberkochen. Diese Optik dient der Zielerfassung. Es ist die Vorbereitung zur gezielten Tötung von Menschen. Link/Quelle

 

Der Sensenmannes freut sich sehr über die Rüstungsfirmen RUD (Unterkochen), Airbus (Oberkochen) und Mil-Kabel (AA-Nesslau)

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Liebe Friedensradler/innen, dies hier ist eine SEHR GUTE Firma! Ich, der Tod, freue mich jeden Tag über die Firma Airbus Defence & Space.
Ich freue mich, dass hier in Oberkochen Waffenteile hergestellt werden, und zwar optische Geräte für Rad- und Kettenpanzer, für U-Boote und Kriegsschiffe, für Militärhubschrauber und Drohnen.
Denn zu allen großen Waffen gehören optische Geräte. Und die bestellt man gerne bei Airbus DS in Oberkochen.
Ich freue mich, dass die Optik aus Oberkochen auf der ganzen Welt beim Töten hilft: in Afrika, Asien, in den arabischen Ländern und in Amerika.
Ich freue mich auch, darüber, dass hier in der Region fast niemand Fragen stellt.
Fast niemand schaut genauer hin, was bei Airbus DS produziert wird.
Fast niemand denkt an die Opfer – an die Zivilisten, Frauen und Kinder, die durch Waffen von der Ostalb sterben.
Das ist einfach wunderbar – dieses Wegschauen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – das erleichtert mir, dem Tod, sehr das Geschäft.
Ich freue mich außerdem, dass die Angestellten der Firma Airbus DS gut verdienen. Das hilft den Angestellten beim Wegschauen und Mundhalten.
Danken möchte ich auch der Kirche! Denn die beiden großen Kirchen haben Angst: Angst vor Unruhe. Angst, dass Rüstungsarbeiter aus der Kirche austreten, Angst dass die Kirchensteuern weniger werden. Deshalb schweigen die Kirchen. Das freut mich sehr.
Und nicht zu vergessen: Auch der Firma Zeiss möchte ich danken. Die Firma Zeiss duldet mitten auf ihrem weitläufigen Firmengelände das EINE große Gebäude, das der Firma Airbus DS gehört. Die Firma Zeiss teilt bereitwillig die Mensa, die Haustechnik und anderes mit der Rüstungsfirma Airbus DS. Deshalb ist die Firma Zeiss mit verantwortlich für die hier hergestellte militärische Optik.
Nur EINE Sache ärgert mich: der „Rüstungs- und Militäratlas Ostalb“. Da wird genau hingeschaut, in welcher Fabrik welche Waffen hergestellt werden; wohin die Waffen geliefert werden; und in welchen Kriegen diese Waffen zum Einsatz kommen. Also: Bitte schaut den „Rüstungs- und Militäratlas Ostalb“ nicht an!
Erwähnen möchte ich – bei dieser Gelegenheit noch, dass es in der Nähe von Aalen zwei weitere Waffenfabriken gibt:
Erstens die Firma RUD in Unterkochen. Die zeige ich Euch nachher. Eine wundervolle Firma. Die stellt spezielle, militärische Ketten her.
Zweitens die Firma Mil-ka, das bedeutet „Militärische Kabel“.  Die Firma Mil-Kabel-Systems ist im Ortsteil Unterrombach. Diese Firma bekommt auch bald Besuch von der Friedensbewegung. aber nicht heute. Heute langt die Zeit nicht.
Zum Schluss die Zusammenfassung: Ich, der Tod, freue mich sehr über die Waffenfabriken im Ostalbkreis, besonders über Airbus Defence & Space in Oberkochen!
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Rede des Sensenmannes am 1.8.2016 vor der Firma RUD in Unterkochen

Liebe Friedensradler, auch dies hier ist eine GUTE Firma! Ich, der Tod, freue mich sehr über diese Firma.
Denn RUD macht neben vielen anderen Ketten – auch militärische Ketten!
Denn für die Kriege auf der ganzen Welt  braucht man viele Ketten.
–um Kriegsgerät auf dem Transport befestigen
–um Container, gefüllt mit militärischem Gerät, hoch zu heben
–um Lasten unten an einen Helikopter zu hängen.
Zum Kriegführen braucht man sehr viele Ketten!
Und da nimmt man nicht die normalen Ketten. Sondern das müssen speziell militärische Ketten sein – geprüft nach dem „amerikanischen Militärstandard“
Außerdem macht RUD gezielt Werbung für militärische Ketten.
Die Firma RUD hatte auf der Waffenmesse IDEX in Abu Dhabi 2011 einen eigenen Stand.
Es gibt einen einen Firmenkatalog „RUD – Military Technology“
Und RUD hat extra zwei Werbefilme gedreht: Werbefilme für militärische Ketten.
Besonders freue ich mich, dass auch in Bezug auf die Firma RUD niemand unbequeme FRAGEN stellt. Niemand schaut genauer hin.
Niemand denkt an die Opfer des Krieges. „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.“ Das erleichtern mir, dem Tod, auch bei dieser Firma das Geschäft.
Die Eigentümer der Firma RUD, die Familie Rieger, kann in Ruhe leben. Das ist prima!
Besonders nett finde ich – eine Ironie des Schicksals – dass die Adresse der Firma RUD „Friedensinsel“ lautet. Der Name der Straße hier heißt „Friedensinsel.“
Zum Schluss die Zusammenfassung: Die militärischen Ketten der Firma RUD werden in vielen Kriegen  eingesetzt. Deshalb ist die Firma RUD mit verantwortlich dafür, dass in diesen Kriegen Zivilisten, Frauen und Kinder sterben.
Ich, der Tod, freue mich sehr über die Firma RUD.