Gegen Bundeswehr-Werbung auf der Ausbildungs- und Studienmesse am Samstag, 24. Februar 2018, Gewerbeschule (Berufsschulzentrum) Aalen

Auf diesem Foto, das wir im Februar 2017 im Pausenhof des Berufsschulzentrum aufgenommen haben, sieht man den Werbe-Lkw der Bundeswehr im Einsatz.

Viele Soldaten kommen aus dem Auslandseinsatz verletzt, traumatisiert oder tot zurück. Eine Umfrage hat ergeben: Über 80% der Soldaten würden ihren Beruf niemandem empfehlen, schon gar nicht den eigenen Kindern! Auch wir sagen: Die Bundeswehr als Arbeitgeber ist nicht zu empfehlen, und zwar wegen den unregelmäßigen Arbeitszeiten, wegen dem Befehls-und-Gehorsam-Prinzip und weil die Kernkompetenz der Bundeswehr das Töten – und die Androhung des Tötens von Menschen ist. Unsere Kinder, Schüler und Jugendlichen werden auf dem Pausenhof der Gewerbeschule für die sinnlose Kriege in Mali, Syrien und Afghanistan angeworben. Bundeswehreinsätze sind keine Lösung, sondern führen zu noch mehr Problemen. Es gibt intelligentere Mittel, die internationalen Konflikte zu erkennen und zu lösen. Das gilt auch für die Konflikte mit den Islamisten und mit Russland. Wir fordern: Die 37 Milliarden Euro/Jahr, die bisher in die Bundeswehr investiert werden, sollen in bessere Bildung, besseren Nahverkehr, bessere Renten investiert werden. Und vor allem in Projekte der Völkerverständigung und der zivilen Konfliktlösung. Wir fordern: Ausbildungs- und Studienmesse in Aalen ohne Bundeswehrwerbung! Adresse: Steinbeisstraße 4, 73430 Aalen. Es gibt zwischen den verschiedenen Gewerbeschulen und Gebäuden einen großen Innenhof. Dort hat die Bundeswehr ihren Werbe-Lkw, und dort sind wir von circa 10 bis 12 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen, sich zu uns zu stellen!

%d Bloggern gefällt das: